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Vorschlag für ein neues Forward-Konzept

Wie wir gesehen haben, produziert die Umsetzung aller Forwards mittels Contacts eine Reihe von Problemen. Wie kann man es besser machen?

echte Kontakte pflegen

Ein Contact (Kontakt) soll aktiv gepflegt werden. Das heisst, er wird einer Admin-Gruppe zugeordnet, welche ihn ändern und anpassen kann. Ein ensprechendes Tool ist mittlerweile entwickelt worden und befindet sich zur Zeit (7.7.2010) in der Testphase. Kontakte dieser Art können auch als Forward-Adresse genutzt werden. Wenn dies geschieht, wird ein altRecipient auf dem Userobjekt gesetzt. Geplant sind auch reine Forward-Objekte, also Contacts mit einer ethz.ch-Proxyadresse sowie einer externen targetAdresse.

kontrollierter Mailbox-Move

Der Mailbox-Move bewirkt, dass ein allfälliges targetAddress-Attribut verschwindet. Dies war der ursprüngliche Grund, weshalb man 2009 beschlossen hatte, nur noch Contacts zu verwenden. Wenn man nun die targetAddress wieder einführen möchte, dann soll in erster Linie verhindert werden, dass diese Mailboxen unkontrolliert verschoben werden. Dies kann auf mehrere Arten geschehen:

  1. vor dem Move soll besser eruiert werden, welche Mailboxen überhaupt benutzt worden sind und verschoben werden müssen:
    • leere Mailboxen nicht verschieben
    • schon lange nicht mehr benutzte Mailboxen nicht verschieben
  2. ein auch für Exchange sichtbares Attribut wird gesetzt (z.B. eines dieser extensionAttribute), falls eine targetAddress vorhanden ist. (Das targetAddress-Attribut wird von den Exchange-Tools komplett ignoriert und nicht angezeigt)
  3. der Move wird derart mit PowerShell-Skripten bewerkstelligt, dass die targetAddress im Nachhinein automatisch wieder gesetzt wird

Es macht wenig Sinn, Mailboxen ohne die Option «speichern und weiterleiten» überhaupt zu verschieben, da sie in der Regel gar nicht benutzt worden sind.

Einsatz der targetAddress

Der Einsatz des targetAddress-Attributs anstelle eines Contacts macht in folgenden Szenarien Sinn:

  • Forward einer Studenten-Mailbox auf eine Hotmail-Adresse
  • ETH-Angehöriger mit OUTBOUND ethz.ch-Adresse

In diesen Fällen macht es wenig Sinn, eigens einen Kontakt einzurichten. Im Zusammenhang mit Mailverteilern und Securitylisten kann die Verwirrung gross werden, wenn pro Userobjekt jeweils auch noch ein Kontakt existiert. Auch hat in einem Migrationsszenario die targetAddress grosse Vorteile: Weil beim Mailbox-Move automatisch die targetAddress verschwindet, kann als Migrations-Abschluss einfach die Mailbox verschoben werden, ohne dass bei jedem Account der Forward entfernt werden muss.

Mails speichern und weiterleiten

Wenn gewünscht wird, dass Mails in der Mailbox gespeichert und weitergeleitet werden, ist ein Contact unumgänglich. Die Kombination deliverAndRedirect mit targetAddress funktioniert nämlich nicht, die Mail wird bloss weitergeleitet und nicht in der Mailbox gespeichert. In Fällen, wo Leute mit Outlook und Exchange arbeiten, aber gleichzeitig alle Mails auf einem weiteren Institutsserver innerhalb der ETH speichern möchten, sollte die Email-Domäne des Forwards so gewählt werden, dass auch in einem Migrations-Szenario keine Konflikte entstehen können. Beispiel:

Userobjekt

Attribut Wert
proxyAddress SMTP:username@agrl.ethz.ch
proxyAddress smtp:alias@agrl.ethz.ch
deliverAndRedirect TRUE
altRecipient cn=username@internal.agrl.ethz.ch,ou=ETHZ-MDLContacts,dc=d,dc=ethz,dc=ch

Contact

Attribut Wert
proxyAddress SMTP:username@internal.agrl.ethz.ch
targetAddress SMTP:username@internal.agrl.ethz.ch

-- SwenVermeul - 2010-07-07

Topic revision: r2 - 2010-07-12 - vermeul
 
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