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preferred Language

Mailverkehr mit Jan Hacker.

  • Ich faend's cool, die preferedLanguage ( https://tools.ietf.org/html/rfc2798#section-2.7 ) im Directory (passwort-DB, nethz-DB, PDB, you name it) zu hinterlegen, um es als 'Language-Hint' fuer diverse Applikationen (via LDAP(s) o. AD) nutzen zu koennen.

Kafi-Pausen sind immer gut. Ich habe jetzt kurzerhand das Attribut aus der PDB übernommen und ins LDAPS gespiesen, unter «preferredLanguage». Das AD wird auch noch folgen (dort ist das etwas komplizierter, es kommt in etwa 20 Varianten vor).

Ein paar gesponnene Anwendungs-Szenarien

  • Ein neuer ETH-User loggt sich das erste mal bei passwort.ethz.ch ein. Ist seine preferedLanguage unbekannt, wird sie bei Login abgefragt und fortan als "User-Sprache" bei jedem Login dort verwendet.

Kann man gerne so machen. Ich bin am herausfinden, über welche Applikation diese Sprachangabe in der PDB zur Zeit abgelegt wird. Wahrscheinlich über mehrere Kanäle.

  • Beim Versand von Massenmailings koennte man anhand der preferedLanguage entscheiden, ob (bspw.) 'der Newsletter' in DE oder EN zugestellt wird. Altbackene 'English version -- read below' koennte man damit langsam ausmerzen.

Ein guter Hinweis. Doris war gerade vorhin bei mir, die wollen neben Sympa noch InxMail einsetzen. Da kann dieses Sprache-Flag ebenfalls zum Zug kommen.

  • Jegliche WebApps an der ETH, die Mehrsprachigkeit unterstützten, könnten das Attribut potenziell nutzen bzw. -aus Usersicht- davon profitieren, zumindest in den Faellen wenn die Browsersprache weniger aussagekraeftig/zuverlässig ist.

Shibboleth transportiert dieses Attribut auch zur Anwendung, sofern diese das Attribut auf «required» gesetzt hat und der IdP dieses Attribut auch pflegt. Andere Applikationen, welche eine Authentisierung via LDAPS-Proxy machen, sehen das Attribut sowieso.

  • An Workstations (OSX/Linux) mit lokalem bzw. mit temporaeren Home koennte das Attribut greifen -- bei «normalen» Usern ist ja ein Network-Home vorhanden, in dem im Normalfall Spracheinstellungen hinterlegt sind -- aber auch dann muss der User irgendwo initial einloggen und seine Preferences entsprechend anpassen, pro OS, evtl. teils pro Window-Manager unter Linux. Nicht alle User kommen spontan auf die Idee, ihre Locale in ~/.profile anzupassen...

Sieh mal einer an, ich auch nicht. smile

  • Wie gesagt enstand das ganze aus einer Schnapsidee (Firefox-Packaging) sicher gibt es keinen akuten, dringenden Bedarf -- aber vielleicht wäre das Attribut dennoch irgendwie nice-to-have ...?

Ach, dringend ist ja so manches und wichtig trotzdem gar nicht. Die Sache mit der Sprache kommt aber zu einem guten Zeitpunkt, der Hinweis mit dem «english version see below» ist berechtigt; Sprachen sind wichtig.

-- SwenVermeul - 2015-06-09

Topic revision: r1 - 2015-06-09 - vermeul
 
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